“Kein
Mensch ist im Laufe seines Lebens so viel fotografiert worden,
wie mein Mann. Bei der Arbeit, bei öffentlichen Begegnungen
oder Privat. Er hat das letzte Jahrhundert in all seinen Facetten
intensiv miterlebt. Bei den unzähligen Fotos, Dokumenten,
Briefen, Geschenken, Wichtiges und Unwichtiges, handelt es
sich in dieser unglaublichen Fülle doch um fassbares
Material eines über hundert Jahre dauernden Zeitgeschehens.
Johannes Heesters wuchs zu einer Zeit auf, in der es noch
kein elektrisches Licht gab und die Straßenbahnen von
Pferden gezogen wurden. In seiner frühen Filmzeit wurde
im Glasatelier mit Petroleumlicht gearbeitet, im Alter waren
für ihn Handy, Internet und Digitalaufnahmen, Alltag.
Diese Entwicklung zu dokumentieren hat mir großen Spaß
gemacht aber auch jahreslanges intensives Recherchieren bedeutet.
Anhand einer Zeitleiste wird der Betrachter dieses Buches
durch das wichtigste Jahrhundert nicht nur in der Theaterbranche
geführt.”
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