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Der Regisseur Axel von Ambesser engagiert
die blutjunge Simone Rethel im Alter von 15 Jahren für
die Verfilmung von Wilhelm Buschs “Frommer Helene”.
Neben Carl - Heinz Schroth wurde Ambesser ihr künstlerischer
Vater und Mentor, brachte sie an die Schauspielschule und
arbeitete in den darauffolgen-
den Jahren noch mehrmals mit ihr zusammen; in München
am Bayrischen Schauspiel, am Deutschen Theater sowie am
Hamburger Thalia Theater.
Ihre Erfolge auf allen großen deutschen Bühnen
trugen dazu bei, dass sich die Angebote fürs Fernsehen
häuften. Serienrollen in "So`ne und So`ne",
"Schöne Ferien", "Villa Hortensia"
oder "Immer wieder sonntags" zeigen sie stets
jugendlich-positiv, mitunter auch ein bisschen naiv.
Den
"zweiten Musenkuß" verdankt die Schauspielerin
ihrem Ur-Ur-Großvater, der schon zu Lebzeiten ein
geschätzter Maler war. Von ihm hat sie Kreativität,
Farb- und Formsicherheit geerbt und das Talent, dass auch
sie zu einer begabten und gefragten Malerin machte. Neben
der Malerei ist die Fotografie eine weitere künstlerische
Aufgabe, der sich Simone Rethel in jeder freien Minute
widmet. Im eigenen Studio “simoneum” in Starnberg
arbeitet die Künstlerin mit modernster technischer
Ausstattung. 1992 gibt sie dem Mann das Ja-Wort, den sie
schon seit ihrer Kindheit liebt und verehrt:
Johannes "Jopie" Heesters. Mit ihm steht sie
seitdem oft auf Theaterbühnen oder vor Fernsehkameras.
1998 und 2006 bringt Simone Rethel - Heesters
zwei Bildbände heraus, die thematisch ihrem Mann
gewidmet sind. Als Botschafterin der Initiative “Altern
in Würde” macht sie sich stark für eine
bessere
Aufklärung bei Demenzerkrankungen und plädiert
für aktives Leben und arbeiten bis ins hohe Alter. |
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