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Der Regisseur Axel von Ambesser engagiert
die blutjunge Simone Rethel im Alter von 15 Jahren für
die Verfilmung von Wilhelm Buschs “Frommer Helene”.
Neben Carl - Heinz Schroth wird Ambesser ihr künstlerischer
Vater und Mentor. Er bringt sie an die Schauspielschule und
arbeitet in den darauffolgen-
den Jahren noch mehrmals mit ihr zusammen; in München
am Bayerischen Schauspiel, am Deutschen Theater sowie am Hamburger
Thalia Theater.
Ihre Erfolge auf allen großen deutschen Bühnen
tragen dazu bei, dass sich die Angebote fürs Fernsehen
häufen. Serienrollen in "So`ne und So`ne",
"Schöne Ferien", "Villa Hortensia",
das "Traumschiff"oder "Immer wieder
sonntags" zeigen sie stets jugendlich-positiv, mitunter
auch ein bisschen naiv.
Den
"zweiten Musenkuß" verdankt die Schauspielerin
ihrem Ur-Ur-Großvater Alfred Rethel, der schon zu Lebzeiten
ein geschätzter Maler war. Von ihm hat sie Kreativität,
Farb- und Formsicherheit geerbt und das Talent, dass auch
sie zu einer begabten und gefragten Malerin macht. Neben der
Malerei ist die Fotografie eine weitere künstlerische
Aufgabe, der sich Simone Rethel in jeder freien Minute widmet.
Im eigenen Studio “simoneum” in Starnberg arbeitet
die Künstlerin mit modernster technischer Ausstattung.
1992 gibt sie dem Mann das Ja-Wort, den sie schon seit ihrer
Kindheit liebt und verehrt:
Johannes "Jopie" Heesters. Seit dem steht sie mit
ihrem Mann über 20 Jahre lang auf Theaterbühnen oder
vor Fernsehkameras im In - und Ausland. Im Herbst 2012 beginnt
Simone Rethel-Heesters mit einer neuen Theaterrolle in Köln
ihren neuer Lebensabschnitt.
1998
und 2006 bringt Simone Rethel - Heesters zwei Bildbände
heraus, die thematisch ihrem Mann gewidmet sind. 2010 erscheint
ihr Sachbuch "Sag nie, du bist zu alt".
Als Botschafterin der Initiative “Altern in Würde”
macht sie sich stark für eine bessere Aufklärung
bei Demenzerkrankungen und plädiert für aktives
Leben und arbeiten bis ins hohe Alter.
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