| “Ich
wuchs in einer Familie auf, in der viel über Malerei gesprochen
wurde. Schon als Kind wurde ich zu Vernissagen, Kunsthändlern
und zu Besuchen bei expressionistischen Malern mitgenommen.
Wer ein bißchen die Kunstgeschichte kennt, kennt auch
den Namen Alfred Rethel (1816 - 1859). Theodor Heuss hielt ihn
für einen der größten deutschen Maler des 19.
Jahrhunderts. In dieser Familie sind meine "künstlerischen
Wurzeln". Es ist vielleicht auch eine Kapriole des Schicksals,
daß ich bei meinem schauspielerischen Start das Geschöpf
eines Malers darstellte, nämlich bei Wilhelm Busch`s "Fromme
Helene".
Am Anfang meiner Malerei stand ich unter dem
Einfluß naiver und bäuerlicher Hinterglasbilder.
Im Laufe der Zeit kamen die Elemente der modernen Malerei
hinzu, so entstand der persönliche Stil meiner Bilder.
Meine Arbeiten wurden vom Expressionismus stark beeinflusst.
Ich will nicht die Natur nachahmen, ich versuche auf der Oberfläche
eine neue Wirklichkeit durch Formen und Farben zu erzeugen,
die im Auge des Betrachters die Phantasie anregen soll. Schon
Oskar Wilde sagte: "Der Künstler soll erfinden,
nicht berichten." Meine Bilder endstehen in verschiedenen
Techniken: Öl -, Aquarell -, Tusch - und Hinterglasmalerei.
Nach dem grausamen 11. September 2001 kehrte eine erneute
Veränderung meiner Malrichtung ein.
Meine
Fotos aus SCHÖNHEIT DES ALTERS und meine Ölbilder
FARBENPRÄCHTIG - FORMEN ENGAGIERT stelle ich in
Ausstellungen der Öffentlichkeit vor.” |